Motor
fallstudie

Schweißperlenkontrolle an E-Motoren

Lösungen K Fallstudien K Schweißperlenkontrolle an E-Motoren

Ausgangssituation

Im Bereich der E-Mobilität hat sich bei der Neuentwicklung von E-Motoren und der damit verbundenen Produktion das Hairpin-Verfahren etabliert. Die im Elektrostator enthaltenen Kupferdrähte werden durch eine Vorrichtung in Position gehalten und auf die gleiche Länge abgeschnitten. Anschließend werden die gleich langen Enden verschweißt.

Durch eine optische Qualitätskontrolle sollen Rückschlüsse auf die Verbindungsqualität der Schweißungen gezogen werden können. Um Ausfälle im Feld zu vermeiden, bedarf es einer Reihe von Prüfungen, sodass eine lückenlose Kontrolle gewährleistet ist.

Umsetzung

Die Drahtenden (Schweißperlen) werden auf einer Ebene in Rotation dem Bildverarbeitungssystem zugeführt und durch zwei 3D-Lasertriangulationsscanner abgetastet. Einer der Scanner ist rückwärtig angeordnet, um Abschattungen der Triangulation zu kompensieren. Die Schweißperlen werden dabei auf eine kugelförmige Kontur geprüft und auf einen zu niedrigen Energieeintrag, falls die Schweißung zu flach ist. Zusätzlich werden die Positionen der Pins zueinander kontrolliert sowie etwaige Schweißspritzer oder Lunker und der Höhenversatz der Pins inspiziert. Die Auswertung erfolgt mithilfe der Software
aku.visionManager®, welche regelbasierte und Deep Learning Algorithmen kombiniert, um präzise Ergebnisse zu erzielen.

Parameter

  • Field of View: 38 mm
  • Optische Auflösung: ~0,03mm/Pixel
  • Maximale Prüfdauer: 30 s/Teil

Kundennutzen

Durch die automatisierte Kontrolle mittels Bildverarbeitungssystem und aku.visionManager® wird eine schnelle und effiziente Prüfung ermöglicht, die Zeit und Kosten spart. Zudem werden eine höhere Zuverlässigkeit der Produktion und die höchste Qualität der E-Motoren gewährleistet, da mögliche Fehler frühzeitig erkannt werden. Die Effektivität der Maschine wird durch diesen Regelprozess deutlich gesteigert.

Sind Sie nicht sicher, ob Ihr Problem mit industrieller Bildverarbeitung gelöst werden kann?

Entdecken Sie das volle Potenzial Ihrer Anlage mit unserer kostenlosen Machbarkeitsanalyse

Fallstudien

Was Sie auch interessieren könnte:

Bildverarbeitungssysteme der aku.automation GmbH sind modular aufgebaut.

Bestehende Lösungen können einfach skaliert und erweitert werden. Sie sind Basis für kundenindividuelle Lösungen. Insbesondere die volle Flexibilität bei der Wahl der bildgebenden Sensorik ermöglicht es, die bestmögliche und prozesssicherste Applikation im Markt zu realisieren. Sprechen Sie uns an – unsere Berater beantworten gerne Ihre Fragen.